gruenistnichtblau

Konservendosenlyrik und anderes..
 

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Theater

Drinnen läuft Casper und ich kotz aufm Klo. Zuckerberg hat jegliche Hoffnung auf eine Jugendbewegung zerstört und ihr fresst kantonesisches Essen und fühlt euch international. Ich werde niemals für Flutopfer spenden, denn ich bin Opfer eurer Flut an Dummheit, die Tag für Tag aus euch herausquillt, als wär euer Mund euer After, ihr Arschgesichter!

..und ich hoffe, das es die Hamsterbacke nicht bis nach Toulouse schafft.

1 Kommentar 12.7.12 19:08, kommentieren

Urischkja I

Prolog:

 Ich sitze auf dem elektrischen Stuhl. Mein Leben wird gleich vorbei sein, doch ich bereue nichts.Warum ich hier sitze? Nun ja ich habe Informationen weitergeleitet, was einigen Menschen nicht gepasst hat. Freiheitskämpfer werde ich von der Mehrheit genannt, doch ich tat nur das, was ich für richtig hielt. Jeder Mensch sollte wissen, dass es auch mal eine andere Zeit gab. Eine andere Welt. Ich habe herausgefunden, das die Menschen einmal einen anderen Planeten, den sie Erde nannten, bewohnt hatten, bevor sie hier auf Urischkja eine neue Heimat fanden..

1 Kommentar 28.12.11 22:17, kommentieren

Picknick mit Franz

Es war ein Samstag abend und ich saß mit Franz ziemlich zugedröhnt auf dem Sofa in meiner Wohnung. Er jammerte mir vor, das er ein tolles neues Poster von Pulp Fiction hätte, aber keinen Platz es aufzuhängen. Ich erwiederte darauf, das es viel schlimmer wäre keine Arme zu haben, um das Poster aufhängen zu können. Er gab mir recht. Wir lebten ein Klischee-Studentenleben. Eine Stunde, 2 Pizzen, 8 Bier und 5g Gras später kamen wir auf die wundervolle Idee picknicken zu gehen. Dezember und Schnee sind dafür nicht die besten Vorraussetzungen, doch wir taten dies im Wissen mit dieser Aktion alles andere als Mainstream zu sein. Statt Picknickkorb, einen Rucksack mit Zeug gefüllt, das man mehr oder weniger brauchen könnte. Franz und ich fuhren mit der S-Bahn raus aufs Land, so weit es ging. In einem Ort, dessen Namen keinerlei Bedeutung für diese Geschichte hat, stiegen wir aus und setzten uns auf die nächstbeste Wiese. Mittlerweile war es 5 Uhr morgens. Die Vögel begannen, ihre nervtötenden Melodien zu singen, und so taten wir es ihnen gleich. Zu dieser Zeit hatten wir den Ohrwurm des Liedes "Da ist ein Rastamann, der nicht ausrasten kann". Nach einer halben Stunde hatten wir alle Lebewesen verjagt und genug. Als die Sonne aufgegangen war,fingen wir an zu philosophieren. Wir bemerkten, das alles mit allem zusammenhing, so, wie Schweine im Schlachthaus. Wir tranken Affenlikör, der aus jungen, 7 Monate alten Kapuzineräffchen hergestellt wurde. Er schmeckte sehr gut. Plötzlich bekam Franz einen Tobsuchtsanfall, schnappte sich das Käsemesser, stach sich damit das linke Auge aus und brüllte dabei:“Herkules, verschone mich!“ Seit diesem Tag habe ich Franz nicht mehr gesehen, er muss mich wohl auf dem Nachhauseweg aus dem Auge verloren haben.

1 Kommentar 25.12.11 21:53, kommentieren

Ich wär so gern eine Prinzessin

Ich wär so gern eine Prinzessin
in einem rosa Märchenschloß
und an meinen Unterntanen
reite ich vorüber auf meinem Ross
Ein Prinz wird um mein Händchen bitten
und danach darf er mich ficken
Ich werde viele Kinder kriegen
doch wo steckt der Sinn dahinter,
hinter einem Haufen Kinder?
Die Zacke des Krönchens ist gebrochen
der jüngste Sohn kommt gerade angekrochen
er hat kurz zuvor erbrochen
ewige Treu hab ich versprochen

1 Kommentar 4.12.11 20:11, kommentieren

Johnny Ovomaltine, Kapitel IV

Nach drei Stunden Fahrt mit dem Zug hatte er die Geschehnisse des gestrigen Abends vergessen. Seine Gedanken drehten sich nun um Zahnräder und Zahnketten. Beim Versuch sich selbst zu befriedigen, hatte er gestern den Nagel seines kleinen Fingers der linken Hand einbüßen müssen.Das ärgerte ihn sehr.Er wollte den Lokführer des Zuges fragen, wohin er eigentlich fährt, doch als er durch die Scheibe zu ihm sprechen wollte, bemerkte er, das der Zug von zwei riesigen Paprikawürsten gefahren wurde die sich in einer Sprache unterhielten, die er nicht verstand.Zurück auf seinem Platz schlief er sofort ein und erwachte erst wieder als der Zug nach vier Tagen im Zielbahnhof hielt.

Fortsetzung folgt..

1 Kommentar 19.11.11 16:39, kommentieren

Johnny Ovomaltine, Kapitel III

Johnny ging in eine Kneipe. Er bestellte sich dort einen Tee mit Wurstgeschmack und beobachtete die Leute. Die Tür ging auf und auf einmal stand sie vor ihm. Er hatte sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Das letzte mal, als sie zusammen im Sommer vor der Hitze in einen Kühlschrank flüchteten. Seit damals wusste er das Könige nicht in einen Joghurtbecher passen. Er wollte ihr winken, lies es dann aber doch, weil er befürchtete sich eine Muskelzerrung dabei zu holen.Gerade als sie den Mund aufmachen wollte um ihm etwas zu sagen, ertönte ein Lauter Knall und sie brach leblos zusammen. Johnny bekam Panik und sprang vor lauter Aufregung durch das Fenster hinter ihm nach draußen. Er rannte in Richtung Bahnhof. Dort angekommen versuchte er sich von den Glassplittern zu befreien, die sich in seine Haut gebohrt hatten. Ein Zug fuhr ein und nahm Johnny mit. Es stank fürchterlich nach Weltuntergang.

 

Fortsetzung folgt..

1 Kommentar 19.11.11 16:37, kommentieren

Johnny Ovomaltine, Kapitel II

(..) Es hatte aufgehört zu regnen und Johnny stieg aus seinem Loch.
Der Himmel war immer noch grau, da die Sonnenstrahlen auf dem
Weltraumschrott reflektierten und somit nicht die Erde erreichen konnten. Johnny hasste Freitage. Er wollte gerade ein Joghurtgeschäft überfallen, als ihm einfiel, das er - bis auf den Dreck unter seinen Fingernägeln - keine Waffe hatte. Er biss sich auf die Oberlippe und dachte an Ziegelsteine und Vampirgeschichten. Durch diese dumme Kombination fielen ihm die Zähne aus. Diese sammelte er fein säuberlich vom Boden auf. Anschließend bohrte er Löcher durch sie, fädelte sie auf eine Schnur auf und trug sie voller Stolz als Halskette. Mittlerweile war es Abend geworden.

..Fortsetzung folgt

1 Kommentar 24.10.11 20:40, kommentieren

Unmotiviert und blutverschmiert

Warum? Warum ist diese Gesellschaft so wie sie ist? Dumm. Einfach nur dumm. Medienverseuchte Menschen laufen durch die belebten Innenstädte und konsumieren.Konsumieren erst die Werbung, dann die Produkte. Das Wort "Denken" exsistiert nur noch in Wörterbüchern und Erinnerungen. Man muss ja auch nicht mehr denken. Wenn man etwas nicht weiß, fragt man das Internet. Das Internet weiß auf alles eine Antwort. Wir sind keine Menschen mehr, wir werden zu Maschinen. Wir Produzieren und konsumieren. Hinterfragen tun wir nichts, was uns nicht persönlich betrifft. Gefühlskalte Wesen, diese Menschen. Ich will keiner von ihnen sein.

1 Kommentar 23.5.11 21:46, kommentieren

Spektrogramm

Bypass im Gehirn. Ich schreie Silben in den luftleeren Raum.
Silberfische fliegen gegen Fensterscheiben. Tomatensaft ist reduziert und überall flattern Krawatten im Wind. Kinderwägen stehn im Stau und Rentner werden totgeschlagen. Im Modellbau war ich immer schon sehr passiv unterwegs. Sieben und Arme schlafen tief und fest.
Angst - überall und zum Greifen nah.Ich renne gegen Mauern und Phrasen. Verirre mich in der Ziellosigkeit. Intellektuelle hängen wie tote Schweine in Szenekneipen herum. Depression fließt in Strömen. Katzen gehen vor die Hunde und fangen an zu bellen. Pflastersteine streicheln mein Gesicht. Das ist keine Kunst, das ist scheiße.

1 Kommentar 18.5.11 16:53, kommentieren

Suchen

Viele Farben, viele Töne,
viele Fragen, viele schöne
Antworten gibt es nicht
oder ich hab sie noch nicht gefunden,
sie sind verschwunden,
im Gewimmel,
so viele Sterne am Himmel,
doch immernoch keine Antworten,
Menschenmassen,
die sich damit befassen,
Antworten zu suchen,
könnt´ ich verfluchen.
Ich such sie lieber selber,
wander über Felder und Wiesen,
ohne zu verdrießen,
denn mit Verdruss,
wär damit Schluss

1 Kommentar 5.4.11 21:51, kommentieren

Johnny Ovomaltine, Kapitel I

Sie nannten ihn Johnny Ovomaltine und er war wie besessen
davon, auf seinen Augäpfeln herumzukauen, die er sich vor
einem Jahr ausstach und mit Zucker bestreute.
Er ging mit offenem Mund und geschlossenen Augen durch die
Welt, bis er eines Tages stolperte und sich verschluckte.
Von nun an konnte nicht einmal mehr das Flackern seines
Feuerzeuges ein Lächeln in sein Gesicht zaubern. Sein Lungenzug
war bereits abgefahren. Der heiße Asphalt unter seinen Füßen
begann zu brennen. Johnny rannte in Richtung Ausgang. Dabei
übersah er ein Stopschild, blieb an der Symmetrieachse hängen
und drehte sich im Kreis. Kurz darauf begann es Planschbecken
zu regnen und Johnny suchte Schutz unter einem Bananenbrotbaum.
Die Erde unter dem Baum war feucht und er grub sich mit den Händen
ein Loch, in das er sich hineinsetzte und auf bessere Zeiten wartete..
 

..Fortsetzung folgt


1 Kommentar 1.4.11 22:08, kommentieren

Von Zuckerwatte bis Pferdescheiße

Julia schüttelt ihre Locken im Wind. Sie ist sechzehn Jahre alt und war gerade das erste mal auf dem Strich. Mit den Hundert Euro, die sie gerade bekommen hat, kann sie sich wieder mit Tabletten eindecken. Die braucht sie, um zu vergessen, wie sie hier gelandet ist. Sie wuchs in einem gut behütetem Elternhaus auf. Ihr Vater ist Anwalt und Ihre Mutter lässt sich regelmäßig vom Hausgärtner vögeln. Klischeebonzenkind. Irgendwann hatte sie keine Lust mehr auf dieses Leben. Raus aus dem Bauernhaus auf dem Land,hinein in die dreckige Großstadt. Von ganz oben, bis nach ganz unten. Innerhalb von wenigen Tagen.
Taschengeld vs. Straßenstrich.
5-Gänge-Menü vs. Suppenküche.
Himmelbett vs. Schlafplatz unter der Brücke.
Doch sie weiß, das alles bald vorbei sein wird..

1 Kommentar 1.4.11 21:44, kommentieren

Abend

Ich sitze am Küchentisch. Vor mir ein Blatt Papier und ein Aschenbecher.
Neben mir eine Flasche Bier. Es ist sicher schon die sechste. Ich will es
gar nicht wissen. Ich will auch nicht wissen, wie lange ich schon hier sitze
und versuche meine Gedanken aufzuschreiben. Frage mich, ob es überhaupt einen Sinn hat. Noch ein Schluck Bier und eine Kippe. Hilft aber auch nicht. Ich sollte mich schlafen legen. Doch ich weiß, das ich wieder Alpträume bekommen werde. Depressionen, sagt der Arzt. Schwachsinn, denke ich. Bin ich wirklich so krank? Ich glaube nicht. Ich habe einfach nur die Realität erkannt, und gemerkt, das sie schmerzt.
Wer naiv in seiner Traumwelt lebt, wird niemals Probleme haben und sich glücklich fühlen. Alle Anderen werden als krank oder depressiv bezeichnet. Schöne Scheiße.

1 Kommentar 1.4.11 21:42, kommentieren

Freiheit

Laut Kalender ist es Frühling, laut Uhrzeit Abend und die Sonne ist bereits untergegangen. Ich sitze auf dem Balkon, barfuß, aber mit Lederjacke. Trinke einen Getreidekaffée aus einer XXL-Tasse, die mit Schneemännern bedruckt ist. Die Kippe, in meiner Hand, gehört schon fast zu meinem Erscheinungsbild.
Würde man mich jetzt fragen, ob ich glücklich bin, würde ich verneinen. Es könnte mir in diesem Moment zwar nich besser gehn, aber wirklich FREI bin ich nicht. Ich habe meine täglichen Abläufe, die ich einhalten muss und kann trotzdem machen was ich will. Die Sache ist die, das ich nicht weiß, was ich machen will.
Verwirrung. Entscheidungen fällen kannst du wie du willst, doch jede verdammte  Entscheidung hat Folgen. Jedes Wort, das du sagst, kann verletzen, kann schmeicheln, kann zerstören. Ich vermisse es. Ich vermisse das Gefühl sich keine Sorgen machen zu müssen.

1.4.11 21:42, kommentieren

Ananas zum Frühstück

Gerade habe ich mein letztes Gras weggeraucht. Morgen holen sie
den Gelben Sack. Nein, mein Nachbar ist kein Chinese. Auch wenn
es komisch klingt: Ich wünschte, ich könnte fliegen und nicht immer
nur zu spät kommen. Gerade fällt schon wieder ein Fahrradfahrer
auf die Fresse. Kinder lachen ihn aus. Bei Mc Donalds kosten die
Chickenburger jetzt 2,69. Das Blutgerinsel in meinem Kopf, wird sich
für meinen Tod verantworten müssen. Und Wirkung? Was ist mit der?
Ich friere, denn schon seit Tagen geht die Heizung nicht mehr. Der
Hausmeister hat sich aufgehängt. Wer wohl der Nächste sein wird?
Mit einem Klingeln öffnet sich die Mikrowelle. Ganz leise und sanft
kommt eine Fertiglasagne herausgeschlichen. Ich gebe ihr einen Kuss
und gleite auf meinen Skier den Abhang hinab.

1 Kommentar 1.4.11 21:42, kommentieren

Vollmonderektion

Es stinkt nach Urin, Schweiß und WC-Stein. Ich bin
allein in diesem Raum, ab und zu kommen ein paar
Leute vorbei und trennen sich von ein paar ihrer
Körperflüssigkeiten, oder koksen.
Ich liege hier tot auf dem Boden einer Klokabine,
erstickt an meiner eigenen Kotze. Was für ein Rock´n´ Roll
Tod. Ich hatte schon oft Selbstmordgedanken, aber ich
dachte nie, dass mein Leben so enden würde.
Meine Freundin wird sauer sein. Tja Pech, das hat
sie nun davon. Sie wollte ja nicht mitkommen. Zum Saufen.
Dabei hatte der Abend so schön mit einer Vollmonderektion
begonnen.

1 Kommentar 1.4.11 21:41, kommentieren

Fucking Saturday Night Fever

Besoffene Schlampe verschüttet ihren Baileys über
meinem Pulli, nachdem sie von mir eine Zigarette
geschnorrt hat.
Dafür würde ich ihr nur zu gerne in die Fresse
schlagen. Aus Anstand lass ich es dann doch. Gut erzogen.
Mit einem Hundeblick versucht sie sich zu entschuldigen. Schlampe.
“Als Entschuldigung kannst du mir jetzt einen blasen” will ich sagen
und wieder hindert mich mein Anstand. Scheiße.
Also verpiss ich mich, in der Hoffnung, dass ich sie nie wieder seh.
Weiter durch die Nacht, in die nächste Kneipe. Vielleicht hat man ja
dort mehr Glück. Fucking Saturday Night.

1 Kommentar 1.4.11 21:41, kommentieren

Der Tag danach

Ich wache auf und weiß, dass irgendetwas passiert war.
Gestern Abend.
Filmriss. Scheiße.
Es war eine heftige Nacht.
Schweißtreibende Träume.
Irgendein blondes Ding gefickt.
Name egal. Sieht man sowieso nie wieder.
Vollrausch gehabt. Diesmal nur in mono.
Ich will aufstehn und bemerke, dass mein Bett feucht ist.
Bettnässer?Nein. Blut. Überall.
Mein ganzes Bett scheint davon durchtränkt zu sein.
Auf meinem Arm eine lange, tiefe Schnittwunde.
Woher, weiß ich nicht. egal.
Ich greife nach meinem Tabak und drehe mir eine Kippe.
Durch einen Berg aus Müll, kämpfe ich mich vorwärts in Richtung Balkon.
Zünde meine Kippe an. Rauche.
Ich lebe. Scheiße.

1 Kommentar 1.4.11 21:41, kommentieren

Yeah!

Striemen von deinem
Nietenarmband auf
meinem Körper
Ich steh drauf
Gib mir mehr
fester,
bis es blutet
yeah!

1.4.11 21:39, kommentieren

I’m Bad

Was heut morgen im Bad geschah
war wirklich sonderbar,
denn als ich in den Spiegel sah,
sah ich nicht mich,
sondern dich
Ich hab den Spiegel zerschlagen,
ich konnt´s nicht ertragen
in jedem Fenster sah ich dein Gesicht
nur meines sah ich nicht..

1 Kommentar 1.4.11 21:39, kommentieren